GI SMART: Der Beitrag geografischer Angaben zu intelligenter territorialer Entwicklung und Nachhaltigkeit. Einblicke für Erzeuger von geografischen Angaben, politische Entscheidungsträger, Verbraucher und lokale Gemeinschaften.


Left image : type of GI, country, registered in 9999
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Herausforderungen
und Chancen
Das europäische Lebensmittelsystem steht vor der Herausforderung, Nachhaltigkeit zu erreichen und dabei ein Gleichgewicht zwischen Umweltbelangen, Wirtschaftlichkeit und sozialer Gerechtigkeit herzustellen.
Geografische Angaben (g.A.) dienen der Anerkennung und dem Schutz eines Erzeugnisses mit einzigartigen Merkmalen, die mit seinem geografischen Ursprung verbunden sind. Diese Produkte werden oft mit der Produktion öffentlicher Güter in Verbindung gebracht, wie z. B. dem Erhalt der biologischen Vielfalt und dem Beitrag zum Tierschutz, aber auch mit der Bewahrung des kulturellen Erbes sowie der Förderung der territorialen und ländlichen Entwicklung.
Die Nachhaltigkeitsmerkmale der geografischen Angaben (in all ihren Dimensionen: Wirtschaft, Soziales, Umwelt und Governance) werden jedoch noch immer nicht präzise bewertet und verstanden: Verbraucher und Erzeuger müssen die Nachhaltigkeitsvorteile der geografischen Angaben besser erkennen und umsetzen, während die politischen Entscheidungsträger solide Fakten benötigen, um die Politik der geografischen Angaben zu verfeinern und ihre Wirkung zu verstärken.
Übergeordnetes Ziel
Bewertung und Stärkung des Beitrags der geografischen Angaben zur EU-Strategie „Farm-to-Fork“ für nachhaltige Lebensmittelsysteme in Europa.

Unser Ansatz
Um dieses Ziel zu erreichen, ist GI SMART in 4 Forschungsschwerpunkte gegliedert.
Jeder Schwerpunkt soll wichtige Ergebnisse und ergänzende Erkenntnisse liefern, um politische Empfehlungen zur Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten geografischer Angaben zu geben. Weiterhin sollen die Umsetzung dieser Regelungen durch die Erzeuger gefördert und das Bewusstsein der Verbraucher geschärft werden.
- Forschungsschwerpunkt 1 Analyse der Nachhaltigkeit der geografischen Angaben in all ihren Dimensionen (Wirtschaft, Soziales, Umwelt und Governance)
- Forschungsschwerpunkt 2 Identifikation bewährter Nachhaltigkeitspraktiken und Hervorhebung der Vorteile von GI-Systemen mit Bezug auf Nachhaltigkeit
- Forschungsschwerpunkt 3 Untersuchung und Benchmarking bestehender politischer Maßnahmen im Zusammenhang mit g.A.-Lebensmittelsystemen
- Forschungsschwerpunkt 4 Verstehen der Wahrnehmung durch Verbraucher in Bezug auf geografische Angaben
Forschungsschwerpunkt 1:
Bewertung der Nachhaltigkeit von >3000 geografischen Angaben in der EU
Dieser Forschungsschwerpunkt hat folgende Ziele:
GI SMART wird:
Forschungsschwerpunkt 2:
Kartierung von Praktiken und Inwertsetzung der Nachhaltigkeitseffekte von g.A.-Produkten
Dieser Forschungsschwerpunkt zielt darauf ab:
GI SMART wird:
Forschungsschwerpunkt 3:
Erforschung und Benchmarking von Politiken für geografische Angaben
Dieser Forschungsschwerpunkt zielt darauf ab:
GI SMART wird:
Forschungsschwerpunkt 4:
Verbesserung der Verbraucherwahrnehmung zur Umsetzung nachhaltiger geografischer Angaben
Dieser Forschungsschwerpunkt zielt darauf ab:
GI SMART wird:
GI SMART-Phasen
Das GI-SMART-Projekt verfolgt einen vierstufigen Ansatz:
Darüber hinaus legt das Projekt großen Wert auf eine kontinuierliche Kommunikation, die Verbreitung der Ergebnisse und die aktive Einbeziehung der Interessengruppen. Zur Unterstützung dieser Bemühungen wird die GI-SMART-Community-Plattform entwickelt und eingerichtet, die als Drehscheibe für die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch dienen soll.
Monate 1 bis 12
Schritt 1
Bereitstellung eines fundierten Überblicks über den aktuellen Stand der Forschung im Bereich der Nachhaltigkeit von geografischen Angaben
Monate 1 bis 18
Schritt 2
Festlegung der Methodik und Durchführung von Pilotversuchen
Monate 19 bis 36
Schritt 3
Erhebung und Analyse von Daten, Zusammenfassung der Ergebnisse
Monate 37 bis 48
Schritt 4
Entwurf und Vorlage von politischen Empfehlungen und bewährten Verfahren
Monate 1 bis 48
Übergreifend
Kommunikation und Verbreitung der Projektergebnisse und Einbindung der Interessengruppen
















